2025 – ein Bericht zum Auslandspraktikum in Sevilla Spanien von Lea Glowienki…

Hola,

ich heiße Lea und habe 2025 an dem Projekt „Move On! Deine Chance in Europa“ teilgenommen. Von Mitte September bis Mitte November war ich in Sevilla und habe dort ein Praktikum im Café „Cakes and Go“ gemacht.

Auf das Projekt bin ich über das Jobcenter gestoßen und dachte, dass es eine gute Möglichkeit wäre, ins Ausland zu gehen,  hätte aber niemals gedacht, dass es wirklich klappt.

Lea und Paula vor Panorama Sevilla

Arbeiten in einem fremden Land

Ich hatte das Glück, bereits vorab ein paar Spanischkenntnisse zu haben, weshalb die Sprache für mich nicht komplett neu war. Zwei Monate lang habe ich im Café „Cakes and Go“ gearbeitet. Schon immer war es ein kleiner Traum von mir, in einem anderen Land in einem Café zu arbeiten. Daher war es perfekt, dass sich diese Möglichkeit ergeben hat.

 Ich habe Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr gearbeitet und war wirklich sehr zufrieden mit meinem Praktikumsplatz. Ich durfte so viele tolle Menschen kennenlernen, und die Arbeitsatmosphäre war wie in einer kleinen Familie. Mit einigen Kolleginnen und Kollegen habe ich bis heute Kontakt und plane auf jeden Fall, sie bald wieder zu besuchen.

Natürlich war die Anfangsphase nicht ganz einfach, aber ich denke, das ist normal, wenn man täglich so viele neue Eindrücke sammelt, die man erst einmal verarbeiten muss. Von Woche zu Woche habe ich mich jedoch immer mehr eingelebt und mich auch immer mehr getraut, auf Spanisch zu sprechen. Mein Spanisch hat sich in diesen zwei Monaten definitiv verbessert, und vor allem bin ich deutlich selbstbewusster in der Sprache geworden.

 

 

Mein Alltag in Sevilla

 Durch meine Arbeitszeiten hatte ich genug Freizeit. Anfangs musste ich mich nach der Arbeit jedoch manchmal ein wenig zwingen noch rauszugehen, da mich das Wetter hin und wieder ziemlich erschöpft hat.

In der Gruppe haben wir viel unternommen, was sehr schön war. Außerdem habe ich viel von der Stadt entdeckt, da ich oft einfach ohne richtiges Ziel losgelaufen bin oder mich spontan in den Bus gesetzt habe. So habe ich viele Ecken kennengelernt, die man als Tourist wahrscheinlich nicht unbedingt sehen würde.

Wie kitschig es auch klingen mag, ich habe mich wirklich in die Stadt Sevilla verliebt und ich hätte niemals gedacht, dass diese zwei Monate so schön werden würden. Ich wünschte, ich könnte von allem erzählen, was ich erleben durfte, aber dann würde dieser Bericht vermutlich 20 Seiten lang werden.

Brunnen Plaza de Espana
Palmen Blauer Himmel

Für die Zukunft

Für mich war es eine unfassbar wertvolle Erfahrung, vor allem wegen der vielen tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte. Persönlich hat mir diese Reise unglaublich viel gegeben. Ich habe sehr viel über mich selbst gelernt, einzigartige Erfahrungen gesammelt und wunderbare Freundschaften geschlossen. Diese zwei Monate werde ich auf jeden Fall nie vergessen.

Mein Insider-Tipp für Sevilla:

Verlasst euch niemals auf die Busabfahrtszeiten, sie stimmen eigentlich nie. Den besten Kaffee, das beste Frühstück, das beste Gebäck und die herzlichsten Menschen, die ich kennengelernt habe, gibt es bei „Cakes & Go“  😉

Sevilla Brücke am Fluss Guadalquivir

Text und Fotos: Lea Glowienki