Ciao Italia! Mein Auslandspraktikum, Mai 2018

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(Erfahrungsbericht von Anika Koskowski)

Wie es zu meinem Praktikum kam

Anfang des Jahres eröffnete meine Berufsschule mir, in Kooperation mit „Hamburg Arbeit und Leben“, die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum in einem von vier europäischen Ländern zu machen. Schlussendlich entschied ich mich für Forli, eine Stadt südlich von Venedig, in der Nähe von Bologna und Rimini. Gemeinsam mit drei Mitschülern flog ich am 6. Mai 2018 von Hamburg los.

Mein Arbeitsplatz vor Ort: Tulips SRLS 

Ich habe 3 Wochen lang in einem Start-Up-Unternehmen namens Tulips im Marketingbereich gearbeitet. Das Unternehmen kümmert sich um die Lieferung von Lebensmitteln, die man online bestellen kann. Zu meinem Aufgabenbereich zählten also auch das Design der Website und die Promotion. Als wir ankamen hatten das Team die Website gerade erst hochgeladen und neugestaltet, somit war meine Hauptaufgabe die Bearbeitung der Bilder und die Gestaltung der Werbemittel. Zusätzlich haben wir einen Einblick in die Ablauforganisation und Kommunikation mit dem kooperierenden Supermarkt bekommen.

         

Die Kollegen vor Ort waren alle sehr jung, da das Team hauptsächlich aus Werksstudenten besteht. Alle waren sehr freundlich und aufgeschlossen, auch wenn die Sprache teilweise ein Problem war, da gerade in Italien viele nur gebrochenes English sprechen, habe ich mich mit Händen und Füßen verständigen können. Die Arbeitsatmosphäre war sehr locker und angenehm. Zugegeben war es am Anfang etwas schwierig sich in die Arbeitszeiten einzufinden, da die Italiener bis zu zwei Stunden Mittagspause machen und wir nicht so recht wussten, wohin wir mit so viel Zeit sollten. Im Nachhinein haben wir einmal nachgefragt und uns wurde erklärt, dass viele Italiener in dieser Zeit nach Hause fahren und einen Mittagsschlaf halten oder ihre Kinder von der Schule abholen und gemeinsam essen. Die Organisation vor Ort hatte uns allerdings schon vorgewarnt und uns ans Herz gelegt, dass wenn wir wollen auch eine kürzere Zeit vereinbaren können. Die Arbeitszeit von 30 Stunden pro Woche wird von „Uniser“, der Organisation in Forli, festgelegt. Es blieb also immer Zeit, die warmen Sonnenstunden am Nachmittag zu nutzen.

Meine Unterkunft

Untergebracht waren wir in einem Studentenwohnheim in Forli, wo viele verschiedene Praktikanten aus allen möglichen Ländern wohnen. Wie man vielleicht merkt, habe ich in dieser Zeit mehr Englisch als Deutsch gesprochen, trotz dessen wir zu viert aus Hamburg losgeflogen sind. Während dieser Zeit haben wir nicht nur Italiener, sondern auch viele verschiedene Studenten und Praktikanten aus beispielsweise Polen, Frankreich oder den Niederlanden und deren Kultur kennengelernt.

Die Freizeit

Unsere Wochenenden haben wir vier grundsätzlich am Strand von Rimini verbracht, da wir dort
unglaubliches Wetter und sehr viel Sonne genießen konnten. Oft haben wir auch Nachbarstädte wie Cesena oder Forlimpopoli angeschaut, die allerdings alle relativ klein aber unglaublich schön sind. In der Gegend rund um Forli kann man heute noch viel Landesgeschichte in der Architektur der umliegenden Häuser ablesen.

      

Mein Fazit

Ich kann nur jedem Auszubildenden raten, ein Auslandspraktikum zu machen. Nicht nur, weil man sich persönlich weiterbildet, sondern auch, um andere Arbeitskulturen kennenzulernen. Ich habe mich in meinem Unternehmen sehr wohlgefühlt und bin froh, diese Chance wahrgenommen zu haben.

CROSSING BORDERS GLASGOW

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Erfahrungsbericht von Claudia Geiger (Auszubildnende bei Kühne + Nagel)

Schon als unsere Ausbildungsleiterin bei den Einführungstagen der Ausbildung erwähnt hat, dass man bei Kühne und Nagel die Möglichkeit hat ins Ausland zu gehen, war mir klar, dass ich mich bewerben will.

Ich bin schon immer gerne weltweit unterwegs gewesen. Es macht mir viel Spaß neue Länder und Leute kennenzulernen und ich finde es ist gerade in der Ausbildung eine tolle Möglichkeit, die zahlreichen Facetten des Jobs kennenzulernen.

Finanziert wird das Praktikum durch ein Stipendium des Mobilitätsprogramms von Erasmus und meinem Ausbildungsbetrieb Kühne + Nagel. Die Planung obliegt einem selbst und somit hat man die Verantwortung sich um einiges zu kümmern: den ersten Kontakt mit der Niederlassung im Ausland, die Buchung einer Unterkunft, das Absprechen eines Zeitraumes, etc.. Bevor es losgeht nimmt man erst einmal am interkulturellen Vorbereitungsseminar in Hamburg teil. Hier wird man nochmals richtig gut für die Zeit im Ausland vorbereitet. Fragen wie “Worauf sollte ich achten?” oder auch “Wie gehe ich mit kulturellen Unterschieden um?” wurden hier gemeinsam besprochen. Nach diesem Seminar und nachdem ich mich selbstständig bereits um alle weiteren Formalitäten gekümmert hatte, ging das Abenteuer los.

Und so hieß am 03.03.2018 “Ready for boarding to Glasgow”!

Die Ankunft in Schottland werde ich sicher nie vergessen. Es war eine Woche, in der einige Länder im Schnee versanken. Auch in meiner Heimat Ulm hatten wir am Abflugtag sehr viel Schnee. Doch während wir auf der schwäbischen Alb damit klar kommen, stand Schottland still. Ich wurde bereits vorgewarnt: das Büro hatte seit dienstags geschlossen und somit war montags Chaos angesagt. Doch schon am Samstag wurde mir das Ausmaß bewusst. In den Supermärkten fehlte es an sämtlichen Lebensmitteln, die Straßen waren teilweise nicht befahrbar, da es nicht ausreichend Winterdienste gab. Was mich dann wohl am Montag im Büro erwarten würde?

Fünf Buchstaben beschreiben es wohl sehr gut: C-H-A-O-S. Nachdem hier vier Tage nicht gearbeitet wurde, musste natürlich alles aufgeholt werden. Somit herrschte richtig Trubel als ich ins Büro kam und alle hatten sehr viel zu tun. Und dennoch: ich wurde sehr herzlich von allen begrüßt. Alle nahmen sich Zeit sich vorzustellen und die einzelnen Abteilungen zu zeigen. Als ich dann meine Gastgeschenke ausgepackt habe – ganz viele Süßigkeiten aus Deutschland- waren alle begeistert. Nervennahrung kam zum richtigen Zeitpunkt!

Geplant war, dass ich sowohl im Bereich Sales/Pricing, als auch in der Seefracht eingesetzt werde. Da es hier auch eine Seefracht Import Abteilung gibt und wir das in der Niederlassung in Ulm nicht haben, äußerte ich auch den Wunsch, das auch mal anschauen zu dürfen.

Jeans nur am Casual Friday

Was ich wirklich jedem raten kann: sich vorab mit den Begebenheiten vor Ort auseinander zu setzen. So sind hier in der Niederlassung Jeanshosen strengstens verboten. Nur am Freitag, dem “Casual Friday”, darf man in Jeans und Pulli/T-Shirt kommen. Ansonsten im Business Style. Auch fängt man hier erst um 9 Uhr morgens an-dafür wird bis 17:30 Uhr gearbeitet. Um das herauszufinden macht es absolute Sinn sich frühzeitig bei der verantwortlichen Person vor Ort zu melden und entsprechende Infos einzuholen.

Nach der ersten Woche in der ich den Kollegen viel über die Schultern schauen durfte, ging es dann in der zweiten Woche richtig los: ich durfte im Sales und Pricing mitarbeiten.

Doch so manche Begebenheiten möchte ich auch nicht vorenthalten. So saß ich bereits an meinem zweiten Tag abends an meinem Platz und Punkt 17:30 Uhr ließen alle ihre Stifte fallen und sind gegangen. Und ich? Da ich mit meiner Aufgabe noch nicht fertig war, habe ich diese natürlich wie gewohnt erst einmal fertig gestellt. Am kommenden Tag wurde ich dann darauf angesprochen. Hier wird wirklich pünktlich Schluss gemacht. Halbfertige Aufgaben? Kein Problem, einfach am kommenden Morgen weitermachen! Das musste ich mir wirklich erst einmal angewöhnen.

Marcus oder Mr. Bennett?

Spannend war es auch zu sehen, dass die Hierarchien hier ganz anders sind. Ich denke, dass “you” anstatt “Sie” oder “Du” macht da schon den ersten Unterschied. Damit fehlt schon eine gewisse Distanz. Aber auch generell fiel mir auf, dass die Hierarchien hier viel flacher sind. Auch die Chefin wird mit dem Vornamen angesprochen. Als ich am Tag des Besuches des National Manager auf ihn gewartet habe um ihn zu empfangen, habe ich noch überlegt wie ich ihn am besten begrüße. Allerdings kam er dann auf mich zu mit den Worten “Hi, I`m Marcus.”. Huch? So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Und nun? Nenne ich ihn auch Marcus? Oder doch Mr. Bennett? Zum Glück kamen nach und nach Kollegen die ihn auch alle mit Marcus ansprachen und eine Kollegin meinte zu mir, dass ich das auch gern so machen dürfte. Warum auch nicht? Tja…wieder was gelernt!

Immer nachfragen!

Alles in allem wurde mir sehr viel Verantwortung übertragen und das, obwohl sie mich kaum kannten. Anfangs war mir manchmal auch etwas mulmig, immerhin wusste ich ja nicht genau wie alles zu sein hat. Aber da hilft nur eines: fragen! Es bietet sich wirklich an bei Aufgaben nochmals detailliert zu fragen wie es genau gemacht werden soll. Ich sage nur “Andere Länder, andere Sitten”. Allein Meetings werden hier ganz anders vorbereitet als in meiner Niederlassung in Deutschland. Das konnte ich aber immer nur herausfinden, wenn ich nachgefragt habe. Das haben mir meine Kollegen auch nie übelgenommen. Im Gegenteil: sie waren froh, dass ich es dann genau nach Ihren Wünschen machen konnte.
Zumal bietet es sich auch daher an, da wir für den Europass auch detailliert schreiben sollen welche Aufgaben wir erledigt haben. Somit hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und kann das dann auch gleich entsprechend im Europass vermerken.

Ostereier mit 500 Gramm Schokolade

Interessant fand ich es auch über Ostern in Schottland gewesen zu sein. Somit habe ich einmal erlebt, wie das hier gefeiert wird. Osterhasen? Fehlanzeige! Hier gibt es Schokoeier. Aber nicht die Kleinen die wir kennen…nein, ein Ei hat dann locker mal bis zu 500g Schokolade!

Natürlich lohnt sich auch eine gewisse Vorbereitung der Wochenenden. Da ich gerne in der Natur unterwegs bin habe ich mir vorab schon Ideen für Touren am Wochenende eingeholt. So kann man von Glasgow aus beispielsweise recht günstig und dennoch sehr zuverlässig in die Highlands fahren. Busunternehmen bieten hier verschiedene Touren an bei denen man sehr viel sieht. Vor allem wenn man wie ich kein Auto vor Ort hat bietet sich das wirklich an.

Zudem lohnt es sich absolut einen Ausflug nach Edinburgh zu machen. Nicht umsonst wird Edinburgh eine der schönsten Städte Schottlands genannt!

Wer geschichtlich interessiert ist sollte den People`s Palace in Glasgow nicht verpassen. Hier erfährt man viel über die Geschichte Glasgows. Zumal der People`s Palace direkt in einem Park innerhalb Glasgows liegt, am Fluss Clyde. Somit entkommt man hier auch dem Trubel der Stadt.

Die beste Zeit meines bisherigen Lebens

Alles in allem kann ich wirklich sagen, dass das bisher die beste Zeit meines Lebens war! Ich würde es immer wieder machen und finde, dass die sechs Wochen viel zu schnell vorüber gingen. Anfangs fühlen sich sechs Wochen sicher lang an. So ging es mir auch. Aber sobald man sich mal eingelebt hat vergeht die Zeit wie im Flug. Mein Team hat mir damit sicher auch geholfen, da sie total nett waren und sich immer Zeit für mich genommen haben. Ich war eine von Ihnen. Das aber sicher auch deswegen, weil ich mich darauf eingelassen habe. Und das ist sicher eines der wichtigsten Dinge, die man bei diesem Programm lernen kann: sich an andere Kulturen anzupassen, sich einzubringen, die Fremdsprache zu nutzen und zu vertiefen und sich somit eine Basis zu schaffen europaweit arbeiten zu können. Meine Auslandserfahrung hat mir somit bestätigt, dass ich es mir durchaus einmal vorstellen kann außerhalb Deutschlands zu arbeiten.

Hiermit auch nochmals ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, allen voran natürlich Arbeit und Leben für die finanzielle Unterstützung und meinen Betrieb Kühne und Nagel für die Möglichkeit des Auslandseinsatzes. Diese Zeit werde ich sicher nicht mehr vergessen und ich habe sowohl fachlich als auch persönlich sehr viel mitgenommen!

Claudia Geiger

Paris, je t’aime

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Paulina beim Louvre

Der Anfang

Paris. Da wollte ich schon immer einmal hin. Ich wusste einfach, dass ich da gut hinpassen würde.

Dass ich Paris und die französische Kultur einmal nicht als Touristin, sondern als Protagonistin der Arbeitswelt, – und somit am authentischsten – kennenlernen würde, hätte ich jedoch nie gedacht. Erst recht nicht schon im Alter von erst 20 Jahren.

Als ich davon gehört habe, dass es die Möglichkeit gibt, mit dem Erasmus+ Stipendium ein Auslandspraktikum während der Ausbildung zu machen, wusste ich sofort: diese Chance möchte ich ergreifen.
Und schneller als gedacht fand ich mich mit ganz viel Vorfreude in der Planung meines Auslandaufenthalts wieder.

Das Praktikum

Ich habe mein dreiwöchiges Praktikum bei Serviceplan Paris gemacht, einer

Full -Service Werbeagentur, welche Teil der Serviceplangruppe ist, in der ich auch in Hamburg meine Ausbildung mache.

In meiner Zeit dort habe ich im « Business Development » gearbeitet.

Am ersten Tag wurde ich direkt sehr herzlich mit Bisous (Küsschen) begrüßt und habe mich sofort ein wenig französisch gefüllt.

Meine Arbeit während der Zeit war sehr spannend und ich wurde wirklich gut integriert, sodass ich von der Übersetzungen von Pressemitteilungen, zu Eventorganisation und Erstellung von verschiedenen Präsentationen viele relevante Aufgaben übernehmen konnte.

Die Tatsache, dass ich drei Sprachen – Französisch, Englisch und Deutsch – parallel anwenden konnte, hat mir unglaublich viel Spaß bereitet und mir aufgezeigt, dass Kommunikation und Sprachen der elementare Schlüssel zu anderen Kulturen und Menschen sind.

Mit meinem Schulfranzösisch und einer intensiven « Netflix – nur – auf – Französisch – schauen » – Vorbereitung hat die Kommunikation wirklich sehr gut geklappt und mich motiviert, die Sprache weiter für mich auszubauen.

Vieles ist im Arbeitsalltag in Paris sehr ähnlich, einiges aber auch sehr anders.

Der Kaffee wird hier schwarz getrunken, geflucht und gelacht wird mit Leidenschaft und eine Soirée am Donnerstag gehört hier in das alltägliche Bild.

Auf der Arbeit habe ich sehr viele tolle Menschen kennengelernt und hatte mit Ihnen eine spannende und schöne Zeit. Ich freue mich sehr, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.

Die Stadt der Lichter

Natürlich ist auch Freizeit am Wochenende sehr schön.
In Paris gibt es einfach überall etwas zu entdecken und jede Ecke hat ihren einzigartigen, leicht nostalgischen, Charme. Ich habe mich direkt in Paris verliebt.

Das Leben in Paris in all seinen Facette zu entdecken, die Mona Lisa oder das Moulin Rouge mit eigenen Augen zu sehen, und mich treiben zu lassen in dieser Stadt der Lichter, das hat mir wirklich viel Freude bereitet.

Ob die vielseitige Weltkunst in all den wundervollen Museen, die zauberhaften Gärten, das königliche Château Versailles oder der geheimnisvolle Marche aux Puces, auf dem Antiquitäten aus vergangenen Jahrhunderten locken,- alles hier hat einen gewissen Zauber an sich.

Dass man hier als junger europäischer Mensch die Museen kostenfrei und ohne Anstehen besuchen kann, zeigt, wie sehr dieses Land die Begeisterung für Kunst und Internationalität liebt und fördern möchte.

Die Menschen hier lieben ihre Stadt, ihre Sprache und Kultur und begnen sich mit einer altmodischen Höfflichkeit, die dem Alltag einen gewissen Glanz verleiht.

Das Leben findet hier draußen statt. Paris schläft nie.

Und auch die Tatsache, dass es hier sogar bei McDonalds Maccarons gibt, sollte man nicht außer acht lassen, wenn man die Qualitäten der Stadt betrachtet.

Mein Fazit – « Savoir Vivre » und ganz viel Inspiration

In drei Wochen kann vieles passieren. Mehr, als ich gedacht hätte.

Mit ganz viel Inspiration und Freude bin ich nachhause gekommen.
Ich habe eine ganz neue Form von Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein in mir gefunden, sowie die Neugier und Lust, in anderen Ländern zu arbeiten und zu leben.

Auch ein Stück des « Savoir Vivres » Lebensgefühl habe ich mir beibehalten.

Letztendlich hat mir dieses Praktikum die Augen für all die spannenden Möglichkeiten geöffnent, die wir, als junge Europäer, haben.

Nun liegt es nur noch an uns, diese zu ergreifen und unsere Träume zu verwirklichen.

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die dieses Praktikum ermöglicht und es zu einer so unvergesslichen Erfahrung gemacht haben.

Am Ende kann ich nur sagen;

A bientôt Paris.

Von Paulina Pietsch, November 2017

Mein Auslandspraktikum in Dublin von Mareike Schuldt

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Ich bin Mareike, 20 Jahre alt, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement aus Hamburg. Zusammen mit 8 weiteren Azubis hatte ich die Chance, ein 4-wöchiges Praktikum in Dublin zu absolvieren. Unterstützt wurde dieses von Arbeiten & Leben Hamburg, Erasmus+ und der Partnerorganisation in Dublin namens „Internsplus“.

Am 03.09.17 landete ich mit den anderen deutschen Praktikanten im wunderschönen Dublin. Das Abenteuer begann bereits mit dem Transfer vom Flughafen zur Gastfamilie. Gott sei Dank teilte ich mir die Unterkunft mit einer weiteren Praktikantin aus HH – somit kämpften wir uns zu 2. durch das unbekannte Land.

Nach einer aufregenden Taxifahrt auf der „falschen“ Straßenseite, wurden wir sehr herzlich von der Gastmutter in Empfang genommen. Die Gastfamilie bestand aus Mutter, Tochter und Hund.

Am nächsten Tag hatten wir das Willkommenstreffen mit „Internsplus“ im Guiness Enterprise Center mitten in der Stadt. Die Organisation stellte sich vor, erklärte uns noch einmal das Programm und bat uns ihre Hilfe an bei offenstehenden Fragen.

Am 05.09. begann der Ernst – mein 1. Tag im Praktikumsbetrieb. Ich arbeitete in einem relativ kleinen Betrieb, somit hat die Vorstellungsrunde nicht allzu lange gedauert.
Mein Supervisor hat mich schnell ins Unternehmen eingearbeitet, somit konnte ich bereits am nächsten mit meinem Projekt anfangen, welches ich pünktlich zum Schluss des Praktikums fertigstellen konnte.

Natürlich habe ich die Wochenenden genutzt, um Irland zu entdecken. Ich war einen Tag in Belfast (Nordirland), an der Ostküste und so oft wie möglich im
Zentrum Dublins. Dieses hat viel zu bieten, wie den Phoenix Parc (Dublin Zoo), the Spire, Liffey (Fluss) und natürlich das Temple Bar Viertel.

Ich hatte großartige 4 Wochen, in einer wunderschönen Stadt mit den herzlichsten Menschen, die ich jemals getroffen habe.

My Internship at Arbeit und Leben Hamburg eV.(written by Daniel Nzelwa )

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Hello to you guys,

I go by the name of Daniel, and I’m here to tell you about my experience in Hamburg.

Thank you Diakonie under “ AFPEL“ who made possible for me to come here, it was really quite an experience in my life time to spend four weeks in Europe (Hamburg) where my destination was.

I’m so happy to be part of this program and getting a chance to experience German culture and language here.dvfI met nice and amazing people here; I really enjoyed working with them.

I was here to learn about how the program how volunteers are selected, how the program is preparing volunteers, how the program is applying for funds and what are the benefits the volunteers had gained after their life of volunteer ship. It is very important to me as I work as a mentor to volunteers who are sent to Tanzania.

But I’m very sad my time to stay Germany is over, its time to go back to home.

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It is a great experience to live away from my home country; this gave me a chance to improve my language skills, meeting other people, making friends, obtain global perspective and experience personal growth.

Lastly I would like to say thank you all who have contributed to my successful stay in Germany. I think the project is really beautiful and wish and encourage other people to apply as well.

 

                       09/10/2017,Hamburg

                                                                                                                                            Daniel Nzelwa

My experience in Hamburg by Eleonora

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Hello to all guys,

My name is Eleonora and I am here to tell you about my experience.

Thanks to a project called Erasmus+, I and 9 others guys had a chance to embark on a trip to a foreign country, our destination was Hamburg, Germany.

At the beginning I was really excited to come to Germany to work and be part of this project, now I’m even happier to be here.

This project lasts 3 weeks and I’m sad to have to go back home because I’m fine, I met some nice people and I like the place and the people I work with.

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Also my group of friends and very nice, we are very sunny, fun people and together we are very good.

I’m only here for a week, so I can say that this will be an experience they never forget in life.

This experience has allowed me to improve my language skills, to know other people, other cultures, and to understand the lifestyle of people living in other countries.

Travelling opens your mind, and I think this trip was this for me, a way to open my mind.

Living in a big city and in another country allows you to improve your personality, mature and become more responsible person, especially because you stay three weeks away from your own country and your family grows and grows bigger.

 

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I thank all those who have contributed to the organization and implementation of this project and the only advice I give you is to make absolutely this experience because it is really beautiful.

19/09/2017, Hamburg

Eleonora Piccono

Telefontraining: Make it Hamburg

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Ich bin Jalila und ich komme aus Brasilien und seit Dezember letzten Jahres bin ich in Hamburg um Deutsch zu lernen und eine Arbeit zu finden!

Ich habe in einer Gruppe auf Facebook die Anzeige für das Bewerbungstraining und das Telefontraining bei  „Make it in Hamburg“  gesehen. Ich dachte, dass es eine gute Übung für mein Deutsch ist und eine Gelegenheit über deutsche Gewohnheiten mehr zu lernen.

In Deutsch persönlich zu kommunizieren ist für mich schon schwer, aber am Telefon ist es noch schwieriger! IMG_2071

Ich dachte, dass dieses Training perfekt für mich ist, weil das Programm Kommunikation und den Bewerbungsprozess am Telefon beinhaltet.

Nach dem Training, kann ich sicher sagen: es sich lohnt!

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Zum einen ist die Leiterin des Workshops – Sirpa – eine super nette Frau. Sie bietet gutes Lehrmaterial mit Beispielen, Tipps und Übungen. Zum anderen bringt sie einen Koffer mit Telefon mit.

Ja, ein Telefon zum Üben! Während der 2 Tage gibt es viele praktische Anteile die Spaß machen und einem Selbstvertrauen geben am Telefon zu sprechen.

 

 

 

Ich denke, dass dieses Training eine gute Aktivität ist, besonders wenn du Ausländer bist. Ich empfehle es allen meinen Freunden!“

Jalila

Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung in Mailand vom Andrés Parra

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Hallo liebe Leute,

Ich heiße Andrés und ich komme aus Barcelona aber zurzeit mache ich meine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung bei DHL in Hamburg.

Im August hatte ich die super Möglichkeit, ein Auslandspraktikum bei DHL in Mailand mit dem Erasmus+ Program zu machen.

Viele Sachen verbinden mich mit Italien: ein Land wo ich wie zu Hause mich fühle aber mein Ziel damit war mein Italienisch zu verbessern um einen Sprachzertifikat zu schaffen und ich muss sagen, dass trotz der kurzen Zeit, habe ich es sehr gut geschafft.

Danke an die Superkollegen die ab 1. Tag mich in das Team integriert haben.

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Die Abteilung, wo ich tätig war, war die I-Point. Das ist die Kernabteilung der DHL in Italien, da die Porzesse von Import und Export da gemacht werden. Auch die Nahverkehr- und die Basenetworkskoordinierung werden hier auch durchgeführt. Meine Aufgabe waren da grundsätzlich die Buchung bei den Kunden und Fahrerunternehmer für das spätere Sammeln der Ware. War beides; entspannend aber auch stressig aber überhaupt sehr bereichernd.

Alles in Italien ist anders; das Wetter, die Leute, die Arbeitskultur, das Essen… OH DAS ESSEN!    In meinem Leben habe ich nie so gut gegessen, wie dort in Italien. Und glaube mir, Italien ist nicht nur Pasta und Pizza. Das Essen (Cibo auf Italienisch) ist ein der wichtigsten Themas für sie. Es gehört zu ihrem Stolz und ihrer Identität und als Ausländer verstehe ich das einfach.

Neben dem Job konnte ich auch am Wochenende viele Orte besuchen, auch mit den Arbeitskollegen. Genua, Turin, Bergamo, Bologna, etc. Alle diesen schönen Städten sind nicht von Mailand entfernt und sind mit dem Zug günstig und einfach zu erreichen.        Die Erfahrung war sehr gut, sogar besser als ich erwartete. Die Leute in Mailand waren sehr froh mit einem „Spanier-in-Deutschland-wohnenden“ Jung zu sein. Sie fanden sehr interessant wie wir in Deutschland für die Berufe ausgebildet werden und haben viel davon gelernt. Ich von seinen Dynamiken auch.

Ich empfehle allen den Azubis so ein Erlebnis durchzuführen. Man lernt viel und sieht den Beruf mit neuen Augen und schätzt die Ausbildung anders ein, mit mehr Perspektive.

Macht Ihr mal auch!

Liebe Grüße

Andrés

Mein Auslandspraktikum in Italien

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Hey guys,

Ciao ragazzi,

Hallo liebe Leute!

Mein Name ist Kevin aus Hamburg. Ich hatte in diesem Frühsommer die einzigartige Möglichkeit, mit Hilfe von Arbeit und Leben Hamburg ein Auslandspraktikum in meinem Traumland Italien zu absolvieren.

Ich sage euch, das war der Oberhammer und kein Vergleich zur Arbeitswelt in Deutschland! Ganz ehrlich, die Leute dort sind soooo herzlich und hilfsbereit und obwohl ich schon mega Angst hatte und auch super nervös war wegen der italienischen Sprache und meinem – ich sage mal leicht untertrieben – schlechten Englisch, denn ich dachte: Oh oh, wie soll ich kommunizieren???

Diese Angst verflog ganz schnell, denn Ich lernte schnell ein paar Brocken Italienisch und auch mein Englisch verbesserte sich stetig.

Über das Essen und Wetter brauch ich glaub ich nicht viel sagen 😊.

 

An den Wochenenden hatte ich die Möglichkeit, viele interessante Orte kennenzulernen wie Venedig oder meine Lieblingsstadt Napoli, alles wirklich zu empfehlen. Auch Mailand ist nicht sehr weit von meiner 2. Heimat Forlì weg.

Also Leute, worauf wartet Ihr?! Weg vom verregneten London. Ab ins Abenteuer im sonnigen Italien! Ihr werdet es nicht bereuen.

Beste Grüße

Euer Kevin