
2026 - ein Bericht zum Auslandspraktikum in Dublin, Irland von Leoni Kirschnek...
Dia dhuit is mise Leoni! (“Hallo mein Name ist Leoni” auf Irisch-Gälisch) ,
Ich war im Juli 4 Wochen für ein Auslandspraktikum in Dublin. In Hamburg mache ich eine Ausbildung zur Zahntechnikerin. Die Chance, diesen tollen Beruf in einem anderen Land kennenzulernen und gleichzeitig neue Erfahrungen zu sammeln und mein Englisch zu verbessern, konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Meine Unterkunft
Da eine gute Freundin von mir in Dublin lebt, hatte ich glücklicherweise keine Probleme bei der Unterkunftssuche. Gewohnt habe ich im Stadtteil Rialto, der nicht weit vom Zentrum entfernt liegt.
In Dublin fahren nur zwei Straßenbahnen, die „Luas“. Hauptsächlich kommt man mit typischen Doppeldeckerbussen voran- aber gut festhalten, die Fahrt kann oft der ruckeln!
Arbeiten in Irland
Auch zu meinem Arbeitsplatz bin ich jeden Tag mit dem Bus gefahren. Mein Praktikum habe ich bei „Dentaltech“ gemacht, welche neben vielen Zahnkliniken auch eine Klinik mit Praxislabor hatten, wo ich schließlich auch gearbeitet habe. Das Team und der Arbeitsplatz waren wesentlich kleiner als mein Ausbildungsbetrieb in Hamburg. Aufgrund der Größe wurde ich sofort mit in das Team integriert und dufte bereits von Beginn an richtig mitarbeiten. Die Stimmung im Team war sehr herzlich und wir hatten immer viel Spaß bei der Arbeit. Obwohl es am Anfang ungewohnt war die medizinischen Begriffe auf Englisch zu sagen und lernen zu müssen, habe ich mich schnell sehr wohl an meinem neuen Arbeitsplatz gefühlt. Wodurch die 4 Wochen schneller vorbei waren als gehofft.


Mein Highlight war es, bei der Patientenbetreuung dabei zu sein und den von mir angefertigten Zahnersatz direkt am Patienten zu sehen. Zu sehen, wie sehr sich die Menschen über ihre neuen Zähne freuen war ein schönes Gefühl.
Freizeit
Die Iren wissen definitiv, was eine gute „Work-Life-Balance“ ausmacht. Auf den Straßen und in den Pubs war immer etwas los. Alle waren immer gut gelaunt und offen und freundlich mir gegenüber. Dublin ist eine sehr facettenreiche Stadt. Neben den vielen Pubs und Restaurants, gibt es große Parks und ein Spaziergang über den historischen Campus des Trinity College, mit seinem alten Steinhäusern ist ein Muss. Auch ein Besuch der berühmten Temple Bar und dem Guinness Storehaus durfte natürlich nicht fehlen.



Ausflüge
Wenn mir die Stadt zu viel wurde, musste ich nur in den Zug (die Dart) steigen. Nach nur kurzer Fahrt war im am Meer und konnte die Hafenorten, die schönen Buchten, Strände und Klippen genießen. Meine persönliche Empfehlung ist das Fischerdorf Howth und der dortige Cliff Walk. Wenn man Glück hat, sieht man am Pier sogar den berühmten Seehund „Mr. McSeal“ Touristen nach Futter betteln.


An einem Wochenende hatte ich zudem die Gelegenheit , mehr von der wunderschönen Insel zu entdecken. Von Dublin aus fuhr ich durch kleine Städte, vorbei an alten Burgruinen und grünen Feldern voller Kühe und Schafe. Ich fuhr an die Westküste, zu den vielen atemberaubenden Klippen und zur Felseninsel Skelling Micheal, die als Drehort für Star Wars bekannt ist. Ich war sehr beeindruckt von der Landschaft.


Fazit
Schlussendlich kann ich jedem einen Aufenthalt in Irland und ganz besonders Dublin, jedem empfehlen. Neben den sehr gastfreundlichen Menschen, der irische Pub- und Ausgehkultur, haben mich besonders die Natur und die Vielfalt des Landes überzeugt.
Text und Fotos: Leoni Kirschnek