Mein Praktikum in Heraklion, Griechenland

2026 - ein Bericht zum Auslandspraktikum auf Kreta, Griechenland von Nick...

Moin,

mein Name ist Nick und ich habe im Frühsommer 2026 am „Move On!“-Projekt teilgenommen. Für mich ging es für zwei Monate nach Heraklion, der Hauptstadt der griechischen Insel Kreta. Dort habe ich in Rodgavi, einer Einrichtung für behinderte Menschen, gearbeitet. Meine Aufgaben waren leider nur sehr beschränkt, da die soziale Arbeit mit den Menschen dort sehr stark auf Kommunikation basiert und ich mit meinem brüchigen Griechisch dementsprechend nicht wirklich weit kam. Trotzdem war es eine sehr interessante und prägende Erfahrung, da ich einen Einblick in eine Lebensrealität bekommen habe, mit der ich bis zu dem Zeitpunkt nur wenige Kontaktpunkte hatte. Außerdem war das Zusammensein mit den Menschen vor Ort eigentlich immer nett und lustig. Meine Mitarbeitenden haben mich auch sehr offen empfangen und waren noch viel netter, als ich es mir erhofft hätte. Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist, dass ich durchschnittlich nur knapp über 3 Stunden an 4 Tagen die Woche arbeiten konnte und somit meine eigentliche Praktikumserfahrung etwas beschränkt war.

eine enge Gasse, gesäumt von gelben Häusern und Pflanzen, die von Balkon zu Balkon ranken und einige Töpfe mit Pflanzen auf dem Boden
Es ist Nacht und die Kirche Patrozinium ist hell erleuchtet. Sie hat eine Kuppel mit einem Kreuz, hat Buntglasfenster und eine große Holztür. Neben dem Eingang stehen zwei große Palmen.

In der Freizeit

In meiner Freizeit, von der ich sehr viel hatte, habe ich die meiste Zeit im Tennisverein verbracht. So konnte ich meinem Hobby nachgehen und habe außerdem viele Einheimische kennengelernt. Ansonsten war ich in der restlichen Zeit viel am Strand, habe mir die Stadt angeschaut und Zeit mit den Leuten aus meiner Gruppe verbracht. Am Wochenende habe ich außerdem häufig an von der Partnerorganisation geplanten Ausflügen teilgenommen oder auf eigene Faust mir andere Teile der Insel angeschaut. Mein Tipp an alle, denen ein Auslandsaufenthalt bevorsteht, ist, möglichst viel zu unternehmen, sei es, an Ausflügen teilzunehmen oder sich über das eigene Hobby mit Einheimischen zu connecten und so viel wie möglich von der Kultur und der Lebensweise der Menschen vor Ort aufzusaugen. Denn solche Chancen bieten sich einem nicht häufig und die Zeit vor Ort vergeht schneller, als man denkt.

Eine dunkle Landschaft vor einem blauen Himmel in der Dämmerung
Es ist Nacht und die Kirche Patrozinium ist hell erleuchtet. Sie hat eine Kuppel mit einem Kreuz, hat Buntglasfenster und eine große Holztür. Neben dem Eingang stehen zwei große Palmen.

Kreta 

Die meisten Einheimischen waren einem gegenüber offen und auch nett. Einigen Wenigen hat man es aber angemerkt, dass sie auf Kreta nur sehr ungern Ausländer sehen. Essen zu bekommen, war nie ein Problem, da in unmittelbarer Nähe der Unterkunft ein großer Supermarkt war und es außerdem viele traditionelle Tavernen gab. Der Verkehr war sehr chaotisch und Fahrten mit dem Bus waren unvorhersehbar. Die Unterkunft war schön und auch keine 100 Meter vom Badestrand entfernt. Das Zusammensein mit anderen Erasmus-Leuten vor Ort war für mich auch unkompliziert und cool.

Im Vordergrund sieht man einen Strand mit ein paar Sonnenschirmen und im Hintergrund einen Berg vor einem blauen Himmel.
Man sieht eine grüne Landschaft mit einigen Häusern und Berge in der Ferne. Der Himmel ist bewölkt

Fazit

Der Aufenthalt war für mich eine sehr schöne, spannende und prägende Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. Meine Zeit auf Kreta habe ich eigentlich durchgehend genossen und ich denke gerne daran zurück. Jedem, der eine Chance auf solch einen Aufenthalt hat, würde ich es ohne zu zögern empfehlen. Die Unterstützung, Vorbereitung und Nachbereitung von Arbeit und Leben habe ich auch sehr geschätzt und durch sie verlief die Zeit reibungslos.

Text und Fotos: Nick